+385 (0)51-724819 Banjol 311, 51280 Rab · Kroatien
Sprache DEENIT
Küste der Insel Rab
Informationen

Insel Rab & Umgebung

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Lage und Geographie

Die Insel im Überblick

Rab liegt in der Kvarner Bucht im Norden Kroatiens, geschützt zwischen dem Festland und den Nachbarinseln Pag und Krk. Die Insel misst rund 90 Quadratkilometer und ist mit gut 8.000 Einwohnern eine der lebendigsten Inseln der nördlichen Adria — groß genug für Abwechslung, klein genug, um sie in einer Woche wirklich kennenzulernen.

Ihr Zentrum ist die Stadt Rab, deren Altstadt auf einer schmalen Halbinsel liegt: vier romanische Glockentürme in einer Reihe, dahinter das Meer — die Silhouette, für die die Insel als „Perle der Adria" bekannt ist. Wir wohnen in Banjol, dem Nachbarort direkt an der Bucht, rund 20 Gehminuten von der Altstadt entfernt.

Wer die Insel erkunden will, kommt gut ohne Auto aus: Buslinien verbinden die größeren Orte, Taxiboote bringen Sie in Buchten, die über Land kaum erreichbar sind, und die Küstenwege eignen sich hervorragend zum Radfahren. Für Tagesausflüge sind Krk, Pag und der Nationalpark Plitvicer Seen in Reichweite.

Die Halbinsel der Altstadt von Rab im Kanal, Luftaufnahme

Klima und beste Reisezeit

Rab hat mediterranes Klima mit heißen, trockenen Sommern und milden Wintern. Die Kvarner Bucht dämpft die Extreme: Im Juli und August liegen die Tageswerte meist zwischen 28 und 32 Grad, das Meer erreicht im August und September angenehme 24 bis 26 Grad.

Juni und September sind unsere Lieblingsmonate — warm genug zum Baden, aber ohne das Gedränge der Hochsaison, und abends sitzt man noch lange draußen. Mai und Oktober bringen 20 bis 25 Grad und eignen sich besonders für Wanderungen, Radtouren und Städtebesuche.

Im Winter fällt das Thermometer selten unter den Gefrierpunkt, dafür regnet es im November und Dezember häufiger. Gelegentlich weht die Bora, ein trockener Fallwind vom Festland — sie klart den Himmel auf und kann die Fährfahrpläne kurzzeitig durcheinanderbringen.

Die schönsten Strände

Ihr Hausstrand ist Padova 1, nur 300 Meter von unserem Haus entfernt: flach abfallender Sand-Kies-Einstieg, ideal auch mit kleinen Kindern, dazu Bar und Liegen in Laufweite.

Berühmt ist Rab für die Sandstrände rund um Lopar im Norden. Der Rajska plaža („Paradiesstrand") zieht sich 1,5 Kilometer flach ins Meer — man watet weit hinaus, bevor es tief wird. Wer es ruhiger mag, läuft von dort 15 bis 30 Minuten weiter zu den kleineren Buchten der Halbinsel Lopar, darunter Sahara und Ciganka.

Im Westen liegt Suha Punta zwischen Kiefernwäldern: felsige Einstiege, klares tiefes Wasser und viel Schatten — die beste Adresse zum Schnorcheln. Kampor an der gleichnamigen Bucht ist flach und windgeschützt, Pudarica im Süden bei Sonnenuntergang besonders schön.

Die meisten Strände der Insel tragen die Blaue Flagge. Wasserschuhe sind an den Kiesbuchten praktisch, an den Sandstränden im Norden brauchen Sie keine.

Flaches türkisfarbenes Wasser mit Badestegen vor der Küste von Rab

Natur und Landschaft

Rab ist zweigeteilt: Der Nordosten wird von einem kargen Bergrücken abgeschirmt, hinter dem sich die geschützte, grüne Seite der Insel ausbreitet — Kiefernwälder, Olivenhaine und Weinberge bis hinunter ans Wasser.

Direkt an der Stadt beginnt der Park Komrčar, ein Waldpark aus dem 19. Jahrhundert mit schattigen Wegen bis zur Küste. Von dort führen markierte Pfade weiter Richtung Suha Punta und Kampor.

Der karge Osten mit dem Kamenjak-Rücken lohnt den Aufstieg: Bei klarer Sicht blickt man vom höchsten Punkt über die halbe Kvarner Bucht bis zum Velebit-Gebirge auf dem Festland. Zwischen Trockenmauern weiden hier bis heute Schafe — das Lamm von Rab ist genau deshalb eine lokale Spezialität.

Die Küstenlinie wechselt ständig: Felsklippen im Nordosten, weite Sandbuchten bei Lopar, dazwischen kleine Kiesbuchten, die man nur zu Fuß oder mit dem Boot erreicht. Genau dafür lohnt sich ein Tag mit dem Taxiboot.

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Geschichte und Kultur

Geschichte der Insel

Die Geschichte Rabs beginnt bei den Illyrern und wird ab dem 1. Jahrhundert v. Chr. römisch: Kaiser Octavian verlieh der Stadt den Status eines Municipiums — die Inschrift „Felix Arba" (das glückliche Rab) hat der Insel ihren Beinamen gegeben.

Vom 12. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Rab mit Unterbrechungen zur Republik Venedig. Aus dieser Zeit stammt das Bild, das die Altstadt bis heute prägt: die Stadtmauer, die Paläste an der Hauptgasse und die vier Glockentürme, die aus verschiedenen Jahrhunderten stammen und dennoch wie eine Komposition wirken.

Nach dem Ende Venedigs kam die Insel zu Österreich-Ungarn, nach dem Ersten Weltkrieg zum Königreich Jugoslawien. Im Zweiten Weltkrieg besetzten italienische Truppen die Insel und errichteten bei Kampor ein Internierungslager — eine Gedenkstätte erinnert dort an die Opfer.

Der Tourismus hat auf Rab ungewöhnlich früh begonnen: Schon 1889 wurde die Insel offiziell zum Kurort erklärt, und in den 1930er Jahren machte ein prominenter Badegast Rab international bekannt. Seit 1936 gehört FKK-Baden hier selbstverständlich dazu.

Der Glockenturm der Kathedrale über den Dächern der Altstadt von Rab

Sehenswert in und um die Altstadt

Die Altstadt ist in einem Nachmittag zu Fuß zu erkunden — diese Orte sollten Sie dabei nicht auslassen:

Die vier Glockentürme

Das Wahrzeichen der Insel: vier romanische Campanili in einer Reihe entlang der Oberen Gasse. Der höchste gehört zur Kathedrale St. Marija und ist begehbar — von oben sehen Sie die gesamte Halbinsel und bei klarem Wetter bis zum Velebit.

Kathedrale St. Marija

Die romanische Marienkirche aus dem 12. Jahrhundert mit ihrer gestreiften Fassade steht am höchsten Punkt der Altstadt. Im Sommer finden hier die Raber Musikabende statt — klassische Konzerte in einem Raum mit außergewöhnlicher Akustik.

Kloster St. Euphemia

Das Franziskanerkloster von Kampor, wenige Kilometer außerhalb der Stadt, stammt aus dem 15. Jahrhundert. Sehenswert sind der stille Kreuzgang, die Bibliothek und die Sammlung sakraler Kunst.

Park Komrčar

Der Waldpark unterhalb der Stadtmauer wurde im 19. Jahrhundert angelegt und ist heute der schattigste Weg zum Wasser — mit Blick auf den Hafen und einer Badebucht am Ende des Weges.

Gedenkstätte Kampor

Die von Edvard Ravnikar gestaltete Anlage erinnert an das italienische Internierungslager des Zweiten Weltkriegs. Ein stiller, sehenswerter Ort abseits der Touristenrouten.

Die Altstadt von Rab mit ihrem Hafen, Luftaufnahme

Feste und Traditionen

Höhepunkt des Sommers ist die Rabska Fjera Ende Juli: Drei Tage lang wird die Altstadt zum mittelalterlichen Markt — Handwerker arbeiten in historischen Kostümen, abends spielen Musikgruppen, und die Armbrustschützen der Insel treten im Wettkampf gegeneinander an. Gefeiert wird die Verleihung des Stadtrechts im Jahr 1364.

Von Mai bis September finden in der Kathedrale und der Kirche des Heiligen Kreuzes die Raber Musikabende statt — Kammermusik und Chorkonzerte in historischen Räumen, meist ohne Eintritt.

Der Karneval im Februar gehört zu den ältesten Bräuchen der Insel: Masken, Umzüge und am Ende die Verbrennung einer Strohpuppe, die symbolisch die Schuld für alles Missratene des Jahres auf sich nimmt.

Im Herbst wird es kulinarisch: Die Fischertage im September feiern den Fang mit gegrilltem Fisch und lokalem Wein am Hafen, die Ölmesse im November das frisch gepresste Olivenöl der Insel.

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Aktivitäten und Freizeitangebote

Auf und im Wasser

Das Wasser rund um Rab ist außergewöhnlich klar — Sichtweiten von 20 Metern und mehr sind normal. Tauchbasen auf der Insel bieten Kurse vom Schnuppertauchen bis zum Brevet und fahren Wracks, Steilwände und Höhlen an; für Schnorchler sind die Felsküsten bei Suha Punta und Kampor ideal.

Segler finden auf Rab zwei ACI-Marinas (Rab und Supetarska Draga) und in den Buchten reichlich Ankerplätze. Wenn Sie Ihr eigenes Boot mitbringen: Bei uns auf dem Grundstück ist nach Absprache ein Liegeplatz frei.

An der windigen Nordküste bei Lopar lässt sich gut surfen und kiten, in den geschützten Buchten leihen Sie SUP, Kajak oder Tretboot direkt am Strand. Jetski und Parasailing gibt es an den größeren Stränden, Bootsausflüge zu den Nachbarinseln starten täglich vom Hafen.

Unser Tipp: Ein Taxiboot für einen halben Tag mieten und die Buchten im Norden ansteuern, die man über Land nicht erreicht — Sie haben dort oft einen ganzen Strand für sich.

Zu Fuß und mit dem Rad

Rab ist mit über 100 Kilometern markierter Wege gut erschlossen. Der lohnendste führt auf den Kamenjak-Rücken im Osten: knapp zwei Stunden Aufstieg, oben Rundblick über die Kvarner Bucht bis zum Velebit-Gebirge. Deutlich gemütlicher ist der Küstenweg zwischen Banjol, der Altstadt und Suha Punta — flach, schattig und abends besonders schön.

Radfahrer finden auf der grünen Inselseite ruhige Strecken durch Kiefernwald und Olivenhaine; die Route Banjol – Kampor – Supetarska Draga lässt sich in einem halben Tag fahren. Verleihstationen gibt es in der Stadt Rab und in Lopar, E-Bikes inklusive.

Für den Sommer gilt: früh oder spät los. Zwischen 11 und 16 Uhr ist es auf den offenen Abschnitten sehr heiß — nehmen Sie ausreichend Wasser mit, unterwegs gibt es kaum Einkehrmöglichkeiten. Karten und Tourenvorschläge haben wir für Sie da.

Der Yachthafen von Rab mit Segel- und Motorbooten, Luftaufnahme Bewaldete Küste und die Altstadt-Halbinsel von Rab, Luftaufnahme
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Essen und Trinken

Was Sie probiert haben sollten

Die Rapska torta ist die Süßigkeit der Insel: eine spiralförmig gedrehte Mandel-Maraschino-Torte, die seit dem 12. Jahrhundert überliefert ist und ursprünglich für hohe Besuche gebacken wurde. Es gibt sie in den Konditoreien der Altstadt, auch in Stücken zum Mitnehmen.

Vom Karst kommt das Lamm: Janjetina, am Spieß oder unter der Glocke (ispod peke) gegart, ist der Klassiker der Inselküche. Wegen der langen Zubereitung sollten Sie einen Tag vorher bestellen — wir übernehmen die Reservierung gerne für Sie.

Aus dem Meer: Brodet, ein Fischeintopf mit Tomate und Knoblauch, dazu Palenta. Oder schlicht der Fang des Tages vom Grill, mit Olivenöl und Blitva (Mangold mit Kartoffeln) — einfacher und besser geht es kaum.

Zum Nachtisch Fritule, kleine Krapfen mit Rosinen und Zitronenschale. Dazu ein Glas des lokalen Weißweins oder ein Schluck Travarica, der Kräuterschnaps der Region.

Wo wir selbst essen gehen

In der Altstadt liegen die Restaurants dicht an dicht — von der einfachen Konoba mit Tagesfang bis zur gehobenen Küche. Die Terrassen zum Hafen füllen sich ab 20 Uhr; wer ohne Reservierung kommt, sollte früher da sein.

Deutlich ruhiger und oft besser isst man in den Nachbarorten: In Banjol, Barbat und Supetarska Draga kochen kleine Familienbetriebe mit dem, was der Tag hergibt. Hier sitzen Sie meist mit Blick aufs Wasser und zahlen spürbar weniger als in der Stadt.

Zum Abend hin lohnt der Weg in die Altstadt: Bars direkt an der Uferpromenade, dazu ein paar Clubs für die späten Stunden. Wer es ruhiger mag, nimmt einen Aperitif auf einer der Dachterrassen mit Blick über die Glockentürme.

Sagen Sie uns einfach, worauf Sie Lust haben — wir kennen die Wirte, empfehlen Ihnen die passende Adresse und reservieren gern den Tisch.

Gerne übernehmen wir für Sie die Tischreservierungen.

Die Insel Rab mit der Altstadt-Halbinsel und dem offenen Meer, Luftaufnahme
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Anreise

Rab ist ganzjährig per Fähre erreichbar: vom Festland ab Stinica in rund 15 Minuten nach Mišnjak, oder über die Insel Krk ab Valbiska in etwa 75 Minuten nach Lopar. In der Hauptsaison fahren beide Linien deutlich häufiger als im Winter.

Mit dem Auto

Aus Deutschland und Österreich fahren Sie über Slowenien nach Rijeka und weiter auf der Küstenstraße E65 nach Süden bis Stinica (rund 80 km ab Rijeka). Von dort setzt die Fähre nach Mišnjak auf Rab über — die Überfahrt dauert etwa 15 Minuten. Ab Mišnjak sind es noch rund 25 Autominuten bis Banjol. In der Hochsaison lohnt es sich, früh am Tag anzureisen: nachmittags kann es an der Rampe zu Wartezeiten von ein bis zwei Abfahrten kommen. Reserviert wird nicht, man reiht sich ein und zahlt am Schalter.

Über Krk (Brücke + Fähre)

Alternative ohne lange Küstenstraße: über die Krk-Brücke auf die Insel Krk und weiter nach Valbiska, von dort mit Jadrolinija nach Lopar im Norden von Rab (rund 75 Minuten Überfahrt, mehrmals täglich). Von Lopar nach Banjol sind es etwa 20 Autominuten. Diese Route ist bei Bora-Wind auf der Küstenstraße die entspanntere Wahl.

Mit dem Flugzeug

Nächstgelegener Flughafen ist Rijeka (RJK) auf der Insel Krk, rund zwei Fahrstunden entfernt und im Sommer aus mehreren europäischen Städten angeflogen. Ganzjährig gut angebunden sind außerdem Zagreb (ca. 3 Std.), Pula (ca. 2,5 Std.) und Zadar (ca. 2,5 Std.). Mietwagen empfehlen wir ab dem Flughafen — auf der Insel selbst kommt man auch mit Bus, Rad und Taxiboot gut zurecht.

Mit Bus und Bahn

Fernbusse fahren von Zagreb und Rijeka direkt bis in die Stadt Rab (Fähre inklusive). Mit der Bahn reisen Sie bis Rijeka und steigen dort auf den Bus um. Wir holen Sie auf Wunsch gerne vom Busbahnhof in Rab ab — sagen Sie einfach vorher Bescheid.

Fährverbindungen

Fahrplan der Saison 2026 — bitte kurz vor der Anreise auf rapska-plovidba.hr prüfen, die Zeiten ändern sich zwischen Vor-, Haupt- und Nachsaison.

Fährplan 2026 der Verbindung Stinica – Mišnjak auf die Insel Rab
Stinica – Mišnjak (Festland → Rab)

Rapska Plovidba · Überfahrt ca. 15 Minuten · Fahrplan 2026

Valbiska (Krk) – Lopar (Rab)

Jadrolinija · Überfahrt ca. 75 Minuten · mehrmals täglich

Die Verbindung von Krk nach Lopar betreibt Jadrolinija. Die Abfahrtszeiten wechseln saisonal — den tagesaktuellen Fahrplan und Tickets finden Sie direkt beim Betreiber.

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Weiterführende Links

Urlaub auf der Insel Rab in Kroatien

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